Social Distancing, FOMO, Quarantäne & Mental Health


1. Social Distancing & Glück

Nicht jede Art von Beziehung ist auch gut für die mentale Gesundheit. In Zeiten der sozialen Distanzierung gibt es die Möglichkeit seine persönlichen Kontakte neu zu bewerten und zu entscheiden, welche Art des Umgangs einen glücklich macht und welcher nicht.

Dabei ist Glück oder emotionale Ausgeglichenheit einerseits von der eigenen Persönlichkeit abhängig, andererseits jedoch ein Attribut, welches man mit der Umgestaltung seines Alltags steigern, bzw. verändern kann. Zum Thema “Well-Being” gibt es von der Yale Professorin Laurie Santos einen kostenfreien Online-Kurs über 12 Wochen, der einem auf Basis von validierten Fragebögen zunächst einen Einblick in die eigenen Stärken erlaubt und anschließend Instrumente an die Hand gibt, um mit diesen Stärken ein glücklicheres und ausgeglicheneres Leben zu führen.



2. FOMO (FEAR OF MISSING OUT)

Für Menschen, die immer den Drang haben, etwas zu verpassen, sind es derzeit die entspanntesten Zeiten überhaupt. Es passiert nämlich “draußen” nichts relevantes, was man verpassen könnte. Die Einschränkungen des Alltags können somit eine Art Befreiung sein und einem die Möglichkeit geben, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Dies bedeutet nicht, dass man nicht mit anderen Menschen interagieren kann oder nicht am sozialen Leben teilnimmt.

Da alle Events von Künstler_innen derzeit abgesagt werden, entsteht ein reichhaltiges Angebot an Online-Konzerten und Streams. Auf Arte findet man aus jeder Musikrichtung Live-Konzerte sowie DJ-Sets der Berliner Club Kultur.



Wer lieber musikalisch etwas entdecken und nicht unbedingt die Headliner hören möchte, findet auf sozialen Medien zahlreiche Angebote, bei denen Künstler_innen in einem persönlicheren Rahmen auftreten.



3. Quarantäne & Aktivität

Wer die anderen Posts auf dieser Plattform verfolgt hat, sieht, dass körperliche Aktivität für eine ausgeglichenes Ich und der Vermeidung von langfristigen Einschränkungen wie Nacken- und Rückenschmerzen zwingend notwendig ist.




4. Mental Health

Menschen sind soziale Wesen. Gerade jetzt ist die Zeit die Großeltern, Eltern oder andere Menschen, mit denen man in Kontakt sein möchte, häufiger zu kontaktieren. Neben den üblichen Messenger-Diensten wie WhatsApp und Telegram, gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten für Video-Konfernzen wie Skype, Whereby und Zoom.

Möchte man die Zeit lieber nutzen, um in sich selbst reinzuhören, finden sich verschiedene Meditations-Apps, mit denen für innere Ausgeglichenheit und Ruhe gesorgt werden kann.



Fazit

Die soziale Distanzierung ist eine enorme Chance, sich auf wesentliche Dinge zu besinnen und seiner Kreativität wieder freien Lauf zu lassen. Ob beruflich oder privat, dieser massive, dramatische Einschnitt kann der Aufbruch in eine gerechtere, solidarischere und nachhaltige Welt sein.